Was PEPPOL-EN16931-R010 bedeutet
Peppol verwendet elektronische Adressen für die eindeutige Zustellung. Der Käufer benötigt eine Endpoint-ID mit einem zulässigen Kennungsschema.
Die Kennung ist nicht automatisch eine E-Mail-Adresse. Das verwendete Scheme legt fest, wie der Wert interpretiert wird.
Betroffener Business Term und XML-Pfad
| Ebene | Angabe |
|---|---|
| Business Term | BT-49 · Elektronische Adresse des Käufers |
| UBL | cac:AccountingCustomerParty/cac:Party/cbc:EndpointID |
| CII | ram:BuyerTradeParty/ram:URIUniversalCommunication/ram:URIID |
Häufige Ursachen
- Endpoint-ID fehlt in den Käuferstammdaten.
- Wert wurde ohne schemeID ausgegeben.
- Nicht zulässiges EAS-Schema verwendet.
- Käufer- und Verkäufer-Endpoint wurden vertauscht.
So korrigieren Sie den Fehler
- Peppol-Adresse des Käufers aus Auftrag oder Teilnehmerverzeichnis übernehmen.
- Passende schemeID setzen.
- Käuferpartei und Endpoint-Mapping prüfen.
- Datei erneut gegen das Peppol-Szenario validieren.
Korrigieren Sie möglichst die Stammdaten oder das Export-Mapping. Eine manuelle Änderung nur an der einzelnen XML behebt die Ursache nicht dauerhaft.
Häufige Fragen
Ist die Endpoint-ID die Leitweg-ID?
Nicht automatisch. Leitweg-ID, Käuferreferenz und Peppol-Endpoint erfüllen unterschiedliche Funktionen, auch wenn Empfänger Prozesse kombinieren können.
Kann ich eine E-Mail-Adresse als Endpoint nutzen?
Nur wenn das verwendete Regelwerk und Kennungsschema dies zulassen. Im Peppol-Kontext sind die zulässigen EAS-Codes maßgeblich.